| Orientierung: | Literaturverein | ||
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Silvio Schubert |
E-Mail silvio_schubert@web.de |
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Seinen ersten Erzählungsband legte Silvio Schubert 1999 in der Heinrich Jung Verlagsgesellschaft Zella-Mehlis vor. "Professor Steinatal und der Ruppberg" ist eine Sammlung von 13 köstlichen Geschichten, die allesamt hintergründig, voller verstecktem (und manchmal auch offenem) Humor stecken und immer Gegebenheiten unseres Alltags auf die Schippe nehmen. Zu den literarischen Eigenheiten Schuberts zählt, dass er die Wirklichkeit solange "weiterdenkt", bis ihre vielfache Absurdität auch dem Leser erkennbar wird. |
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2005 folgte der Kurzgeschichten-Band "Blauer Dunst", in dem der gereifte Schriftsteller in gekonnter Weise seine Persiflage der Wirklichkeit fortsetzt. Diesmal sind 14 Geschichten versammelt. Seine Erfahrungen aus Arbeits- und Familienwelt, Großstadt und Jobgetriebe fließen, wiederum aufs schönste verfremdet, in zahlreiche seiner neuen Texte ein. Herausgekommen ist eine Kaleidoskop unserer Wirklichkeit, wie sie sein könnte, wenn man mal ein paar Minuten nicht aufpasst... |
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2011 vereint Silvio Schubert unter dem Titel „Fensterblicke“ elf Kurzgeschichten, in denen scheinbar harmlose Dinge unerwartete Folgen haben. So erfährt man beispielsweise, wie drei Fuhren Erde eine ganze Stadt verändern oder eine kleine Notlüge ein gebrochenes Bein zur Folge hat. Was dies alles mit einem Mann im Schornsteinfegerkostüm und verschwundenem Fotomaterial eines Ortschronisten zu tun hat, erfährt der Leser in diesem Buch. Schuberts Spezialität ist es, scheinbar belanglose Begebenheiten, wie sie jedermann täglich zustoßen können, konsequent weiterzudenken und auf die Spitze zu treiben. Dadurch hält er uns, verborgen hinter Schalk, immer wieder auch einen Spiegel für das eigene Tun vor. Seine Helden agieren mitten in der Gesellschaft, erfahren, erleiden Situationen, deren Komik aus der Alltagssatire erwächst. Das lässt er den Leser mitfiebernd, kopfschüttelnd und schmunzelnd miterleben. |
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Silvio Schubert schreibt darüber hinaus auch Gedichte. Seine Texte
erschienen in allen Anthologien, die der Südthüringer Literaturverein
herausgab, und weiteren Veröffentlichungen. In vielen von ihnen ist zu
spüren, dass er im Herzen noch immer Thüringer ist. So heißt es in
seinem Gedicht "am
schneekopfmoor |