Mai 2017

Suhl. Am Freitag, dem 12. Mai 2017, veranstaltete der Südthüringer Literaturverein gemeinsam mit der Stadt Suhl die 6. Suhler Lesenacht. Nach dem Auftakt um 19:00 Uhr in der Stadtbücherei mit Katja Lange-Müller gab es dann noch drei weitere parallele Lesungen, diesmal in besonderen Räumen der Stadt – bis über die Dächer von Suhl.

Für die Auftaktlesung konnte die mit zahlreichen nationalen und europäischen Auszeichnungen wie dem Ingeborg-Bachmann-Preis geehrte Autorin Katja Lange-Müller gewonnen werden. Die Berlinerin las aus ihrem 2016 erschienenen Roman „Drehtür", in dem es um die Krankenschwester Asta geht, die nach 22-jährigem Dienst in internationalen Hilfsorganisationen am Flughafen München „strandet".

Joachim Krause stellte in der Bibliothek sein Buch „Fremde Eltern" vor – eine Familiengeschichte, die zum Spiegel deutscher Geschichte. Harald Lindig aus Manebach und Martin Strauch aus Ilmenau boten in der einstigen Türmerwohnung der Suhler Kreuzkirche ihr Programm „Zuglust. Lieder und Texte über das Unterwegs." Schließlich bot André Kudernatsch aus Erfurt im Gagarinsaal Kabarettistisches unter dem Titel „Ich hab's im Hermsdorfer Kreuz". Der Eintritt zur Auftaktveranstaltung betrug 5 €, die Nachfolge-Lesungen waren frei.

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